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25. Oktober 2017

Startschuss für das E-Health-Projekt „eMMa“

Staatsministerin Barbara Klepsch überreicht Fördermittelbescheid

Seit Oktober 2016 haben Patienten, sobald sie drei oder mehr Medikamente gleichzeitig einnehmen, Anspruch auf einen Medikationsplan. Dieser beinhaltet alle verordneten Medikamente mit Wirkstoff, Dosierung sowie Einnahmegrund und wird in der Regel vom Hausarzt in Papierform erstellt. Dieser Vorgang kann jedoch in der Praxis zu großen zeitlichen Aufwänden führen. Ein einheitliches digitales System gestaltet die Dokumentation erheblich effizienter und übersichtlicher.

Für dieses digitale System erhielten wir und weitere Projektpartner am 22.09.2017 den Förderbescheid für das Forschungsprojekt „eMMa“ direkt aus den Händen der sächsischen Staatsministerin Barbara Klepsch. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) fördert das Projekt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Mit „eMMa“ wird ein patientenzentriertes digitales Medikationsmanagement entwickelt, dass das Informationsbedürfnis des Patienten und seiner Angehörigen in den Vordergrund stellt. So sollen u.a. mögliche Neben‐ und Wechselwirkungen von Medikamenten direkt aufgerufen werden können, weitere Informationen zu den Therapieplänen und relevanten Medizinprodukten enthalten sein und auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente integriert werden. Die digitale Unterstützung soll Patienten, Angehörigen aber auch Gesundheits‐ und Pflegediensten durch den verbesserten Versorgungsprozess zugutekommen.

Unser gemeinsames Ziel in der Projektgruppe „eMMa“ ist die Entwicklung eines Software-Prototyps für das patientenzentrierte eMedikationsmanagement. Wir freuen uns, Teil dieses spannendes Projektes zu sein.

 

Unsere Projektpartner sind:

 

Foto: Stefan Straube/UKL