Die wichtigsten Technologie-Trends für 2023

In diesem Beitrag stellen wir Ihnen sieben wichtige Konzepte und Technologien vor, die für Ihr Unternehmen kein Fremdwort mehr sein dürfen und die Sie spätestens 2023 auf dem Schirm haben sollten.

Mann sitzt amLaptop und tippt
Die wichtigsten Tech Trends für 2023 (Foto: campaign-creators, unsplash)
  1. Accessibility
  2. Internet of Things (IoT) 
  3. Cloud-Computing
  4. Infrastructure as Code
  5. Personalisierung
  6. Metaverse und erweiterte Realität
  7. Blockchain

1. Accessibility

Was ist Barrierefreiheit?

Barrierefreiheit im digitalen Kontext bedeutet, dass Websites und Apps so gestaltet werden, dass im besten Fall alle Menschen mit unterschiedlichsten Einschränkungen diese uneingeschränkt nutzen können. So profitieren neben Menschen mit Behinderungen auch ältere Nutzer:innen und Menschen mit Verständnisschwierigkeiten aufgrund sprachlicher Barrieren. Des Weiteren erfüllt eine barrierefrei gestaltete Website sowohl EU-Richtlinien als auch deutsches Recht.

Warum Sie von Barrierefreiheit profitieren 

Die steigende Lebenserwartung und die Vorstellung einer inklusiven Gesellschaft sind zwei Treiber, die das Thema Barrierefreiheit in den Fokus rücken. 

Laut UN-Behindertenrechtskonvention von 2016 in Artikel 21 besitzt jeder Mensch das Recht auf freien Meinungsäußerung, Meinungsfreiheit und Zugang zu Informationen – auch im Internet, in den Massenmedien und ebenso im Marketing. Deswegen gilt seit September 2018, dass zumindest alle öffentlichen Stellen in der EU nach und nach barrierefreie Websites und Apps anbieten müssen.

Barrierefreiheit genießt deshalb einen hohen Stellenwert für die Präsentation Ihrer Inhalte und stellt außerdem ein wertvolles Werkzeug für Ihre Suchmaschinenoptimierung dar. Zwar ist die Barrierefreiheit noch kein direkter Rankingfaktor von Google, jedoch hat John Müller, der Senior Webmaster Trends Analyst bei Google erklärt, dass sich dies in Zukunft ändern könnte. Das Thema stellt für Ihr eigenes Unternehmen demnach ein sehr profitables Werkzeug dar, um sich von Ihren Konkurrent:innen abzuheben. Mit den folgenden Tipps erreichen Sie mehr potenzielle Kunden, erhöhen die User-Experience und die Kundenzufriedenheit Ihrer Nutzer:innen.

10 Tipps, wie Sie Barrierefreiheit auf Ihrer Seite sicherstellen

1. Buttons

Versetzen Sie sich bei der Gestaltung Ihrer Webseite am besten in die Rolle des Users. Vermeiden Sie deshalb zu kleine Buttons. Diese sind für Menschen mit einer visuellen Einschränkung und motorischen Beeinträchtigungen schwierig zu sehen und zu klicken. Denken Sie daran, den Viewport auch für Ihre mobilen Geräte zu optimieren, sodass dieser sich an die Größe des Endgeräts anpasst und Ihre User:innen von jedem Gerät auf Ihre Inhalte zugreifen können.

2. Sprache

Verwenden Sie eine einfache und verständliche Sprache. Sie hilft Menschen mit kognitiven Einschränkungen, komplexe Sachverhalte besser zu verstehen. Vermeiden Sie am besten Fremdwörter, sowie Akronyme, Abkürzungen und den Konjunktiv. 

3. Struktur und Lesbarkeit

Eine sinnvolle Struktur sorgt dafür, dass sich die Nutzer:innen auf Ihrer Seite gut zurechtfinden. Der Flesch-Index hilft Ihnen, die Lesbarkeit Ihrer Inhalte zu bestimmen. Dabei handelt es sich um einen Lesbarkeitsindex, der einen numerischen Wert, von 0 bis 100, für die Lesbarkeit Ihrer Inhalte angibt. Je geringer der Index, desto komplizierter der Text. Die Formel wird bestimmt aus der durchschnittlichen Satzlänge Ihres Textes, sowie der Silbenzahl der Wörter in Ihrem Text. Gut verständliche Inhalte weisen einen Wert von 60 bis 70 auf. Je geringer der Index, desto komplizierter der Text. Ein weiterer Tipp: Versuchen Sie einmal nur mit Pfeiltasten und Shift durch Ihre Website zu navigieren. Wenn Sie zu jedem Zeitpunkt problemlos erkennen, wo Sie sich auf Ihrer Website befinden, zeugt das von einer guten Struktur. 

4. Alt-Texte

Alt-Texte sind aus zweierlei Gründen für Sie von besonderer Bedeutung. Nutzer:innen, die einen Screenreader verwenden, sind auf die Beschreibungen angewiesen, um zu erkennen, was auf dem Bild auf der Website zu sehen ist. Der zweite Grund besteht darin, dass es sich um einen wichtigen Hebel der Suchmaschinenoptimierung handelt, der noch von zu vielen Unternehmen vernachlässigt wird. Die Alt-Texte sind zwischen 75 und 100 Zeichen lang. Versuchen Sie die vorgegebenen Zeichen komplett auszunutzen und das Bild so gut wie möglich zu beschreiben.

5. Animationen

Bilder und GIFs sind ein hilfreiches Instrument, um Ihre Inhalte humorvoll Ihrem Publikum näherzubringen. Übertreiben Sie es jedoch nicht. Es gibt Menschen, die anfällig für bewegte Muster und Bilder sind. Des Weiteren sollte der Fokus Ihrer Inhalte in erster Linie auf dem Inhalt liegen.

6. Bedienbarkeit 

Es gibt Nutzer:innen, die ausschließlich Ihre Tastatur benutzen. Gestalten Sie also Ihre Website so, dass Ihre Nutzer:innen Ihre Inhalte komplett von der Tastatur aus bedienen können.

7. Emojis 

Beachten Sie, dass zum Beispiel das Emoji mit der Kaffeetasse vom MacVoiceOverProgramm als Heißgetränk vorgelesen wird. Wenn Sie diesen zu oft verwenden, häufen sich die Wiederholungen und diese sind für den Leser nervig beim Lesefluss. Am besten hören Sie sich mit einem kostenlosen Screenreader wie NVDA oder das Apple Programm Voice Over selbst an, wie Ihr Text gelesen wird.

8. Kontraste und Schriftgröße

Wählen Sie eine gut lesbare Schriftgröße und einen Hintergrund, die sich visuell gut voneinander abheben. Ein gutes Kontrastverhältnis hilft Ihnen, Ihre Inhalte Ihren Nutzer:innen schmackhaft aufzubereiten.

9. HTML-Überschriften 

Sie können Ihre Inhalte neben den verschiedenen Schriftgrößen mit verschieden großen Überschriften von H1 bis H6 versehen.  Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Texte sinnvoll gliedern. Die Hauptüberschrift Ihrer Seite ist die H1. Auf größere Überschriften folgt immer eine kleinere und nicht umgekehrt. Neben der Barrierefreiheit sind logisch strukturierte Inhalte für die Suchmaschine wichtig, damit diese gecrawlt werden können.

10. Weitere Erreichbarkeit

Geben Sie neben Ihrer Telefonnummer zusätzlich Ihre Mailadresse an, damit Sie auch Leute erreichen können, die nicht sprechen können. Neben Menschen mit körperlichen Einschränkungen erreichen Sie auch jene, die gerade den Ton auf Ihren Geräten abgestellt haben. Stellen Sie zudem Alternativen für Audio und Videoinhalte zur Verfügung.

Wenn Sie noch mehr Tipps haben möchten, wie Sie auf Ihrer TYPO3 Seite barrierefreie Inhalte zur Verfügung stellen, könnte Sie unser Artikel zu barrierefreien Websites mit TYPO3 interessieren.

2. Internet of Things (IoT) 

Was ist IoT?

Mit dem IoT werden physische Objekte bezeichnet, die mit Sensoren ausgestattet sind und dank immer leistungsfähigerer Mikroprozessoren ihre Daten immer besser über das Internet miteinander austauschen können und ihre Aufgaben voll automatisiert ausführen. 

Geschichte des IoT

Das Internet of Things wurde bereits in den 90er Jahren mit der Vision geprägt, die physische Welt mit der technischen zu verbinden und das Internet auf eine neue Stufe zu heben. Auf die Kommunikation zwischen Mensch und Mensch mittels E-Mail folgte die Verständigung zwischen Mensch und Maschine. Die direkte Kommunikation zwischen Maschine und Maschine mittels Geräten und Sensoren stellt die Endstufe der Kommunikation dar. Mit der Erfindung des RFID-Chips wurde die Inventarisierung im Transportwesen extrem erleichtert und seit 2020 können durch Gebäudeortung verlorene Schlüssel und Menschen in Gebäuden gefunden werden.

Wo wird Internet of Things angewendet?

Von Herzschrittmachern, die Sie über Ihre Gesundheit informieren, über Küchenmaschinen, die Ihnen automatisch ein Rezept ausgegeben, Wohnungen, die automatisch das Licht anschalten, um Einbrecher abzuschrecken bis hin zu Autos, die ihren Motor abschalten, wenn dieser zu heiß läuft und Stadtlaternen, die automatisch das Licht dimmen. Egal ob an Ihrem Körper, im eigenen Heim, in Ihrer Stadt oder in Unternehmen. Das IoT findet in sämtlichen Bereichen Anwendung und die Potenziale dieser Technologie sind noch nicht komplett abzuschätzen.

Es gibt mittlerweile ganze Studiengänge zu dem Bereich IoT, die sich sowohl mit den technischen Anforderungen als auch mit den gesamtgesellschaftlichen Potenzialen beschäftigen. Neben den faszinierenden Möglichkeiten des Internet of Things, rücken vor allem jene Bereiche in den Vordergrund, die schon heute konkret in Unternehmen genutzt werden können.

Was Ihnen das IoT für Ihr Unternehmen bringt

Vom IoT profitieren vor allem Unternehmenszweige in der Industrie, der Warenwirtschaft, der Automobilindustrie, im Gesundheitswesen, der Immobilienwirtschaft, im Einzelhandel, Verwaltung oder bei Versicherungen. Dank des Internet of Things werden Maschinen und Anlagen miteinander verbunden, wodurch Ihre Produktionsabläufe effizienter gestaltet werden. Zum Beispiel können mithilfe des IoT Transportwege überwacht werden und für eine Just-in-time Lieferung sorgen.

Man führe sich folgendes vor Augen: Ihr Handy verfügt über bis zu 20 verschiedene Sensoren, die jede Sekunde Daten erfassen. Dadurch gewinnen sie neue wichtige Erkenntnisse über Ihre Nutzer:innen und haben so die Möglichkeit, neue und interessante Geschäftsmodelle, sowie personalisierte Produkte zu etablieren. Das Internet of Things ermöglicht es Ihnen, die Bedürfnisse Ihrer Kund:innen in Echtzeit zu verstehen, die Systemqualität in Ihrem Betrieb zu verbessern und in diesem Rahmen innovative Handlungsweisen für Ihre digitale Transformation abzuleiten. 

Chancen und Risiken auf einen Blick

Chancen:                                                                                                         

  • Optimierung Ihrer Arbeitsabläufe und Senkung Ihrer Betriebskosten 
  • Höhere Produktivität und Sicherheit am Arbeitsplatz
  • schnellere Analyse der Kundendaten und besseres Kundenerlebnis
  • bessere Einsicht in geschäftliche Abläufe

Risiken:

  • hohe Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz
  • hohe technische Komplexität
  • Probleme bei Internetausfall und unterbrochener Stromversorgung
  • hohe Kosten

3. Cloud-Computing

Stellen Sie sich folgendes vor: Sie haben für ein IT-Projekt einen neuen Server gekauft und nach dem Abschluss Ihres Projektes brauchen Sie diesen nicht mehr. Und nun? Wie es heute selbstverständlich ist, sich für einen gewissen Zeitraum ein Auto zu mieten, ermöglicht Cloud-Computing dies mit einem Server. Sie können Ihre Leistung bequem bei einem Drittanbieter kaufen und zahlen nur für jene Leistungen, die Sie für Ihr Projekt benötigen. 

Mit dem Cloud-Computing müssen Sie nicht mehr Arbeitsbereiche auf der eigenen Festplatte oder auf firmeninternen Rechnern speichern, sondern können Ihre Infrastruktur (Programme, Softwarepakete, Speicherplatz, Rechenkapazitäten) über ein lokales Netzwerk bereitstellen. Cloud Lösungen stellen für Unternehmen ein wirkungsvolles Instrument dar, um den Herausforderungen des digitalen Zeitalters zu begegnen.

Was Cloud-Computing für Ihr Unternehmen bringt

Cloud-Computing senkt die laufenden Betriebskosten. Sie sparen Zeit und vermeiden Engpässe und Überkapazitäten, da sich Ihre Ressourcen jeweils an Ihrem Bedarf anpassen. Zudem können Kund:innen und Kolleg:innen auf Ihre Daten von überall zugreifen. Durch den Gestaltungsspielraum, den Sie Ihren Mitarbeiter:innen geben, die nun von überall Zugriff haben, gestalten Sie ganz neue Arbeitsmodelle. Cloud-Computing bietet Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit. 

Die Technologie birgt den Vorteil, dass der Ausfall eines einzelnen Servers keinen direkten Einfluss auf die Verfügbarkeit der gesamten Systemlandschaft hat, da die Technologie unabhängig von ihren einzelnen Servern agiert und das Gesamtbild aller verbundenen Server bildet. Cloud-Computing hilft Ihnen, sich voll und ganz auf Ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.

4. Infrastructure as Code

Bei dieser Technologie erfolgt die Beschreibung der Infrastruktur in einer höheren Programmiersprache, womit man eine Art Dokumentation der Infrastruktur-Komponenten bekommt, die über diese Methode selbst erstellt werden. Die Infrastruktur wird mithilfe von Codes anstelle von manuellen Prozessen implementiert. Dieser Prozess erhöht die Transparenz, Flexibilität und Testbarkeit der gesamten Infrastruktur. Beispiele sind hierfür Terraform, Cloudformate, CDK und Ansible. Bei Terraform handelt es sich um eine Anwendung, mit der es möglich ist, Infrastruktur mittels Konfigurationsdateien zu beschreiben, diese anschließend auszuführen oder wieder zu entfernen. Dabei ist diese Technologie unabhängig von einem spezifischen Cloud-Provider. Mit Terraform ist es möglich, alle Änderungen vom ersten Schritt an zu verfolgen, von der Ausführung zu überprüfen und den Zustand aktuell nachzuhalten. In Kombination mit AWS und seiner Vielzahl an zuverlässigen Diensten können so auch komplexe Multi-Server- und Dienste-Umgebung vollautomatisiert und flexibel zur Verfügung gestellt werden.

Vorteile von Infrastructure as Code

Transparenz

Durch die schnellere Ausführung der Konfiguration Ihrer Infrastruktur sorgen Sie für Transparenz und helfen den Teams in Ihrem Unternehmen schnell und effizient zu arbeiten. 

Vermeidung von Fehleranfälligkeit

Mithilfe der Automatisierung wird die Fehlerkomponente Mensch aus der Rechnung gestrichen, da manuelle Fehlerkonfigurationen der Vergangenheit angehören. Sie bewegen sich dadurch auf eine Kultur von DevOps und der kombinierten Arbeit von Entwicklung und Betrieb hin.

Effizienz

Dank der Verknüpfung von Betrieb und Softwareentwicklung werden Entwicklungsprozesse verkürzt und Infrastrukturleistungen schneller, kostengünstiger und können in beliebigem Umfang bereitgestellt, angepasst oder erweitert werden. Entwicklung und Betrieb bewegen sich im selben Bereich, wodurch das gegenseitige Prozessverständnis gefördert wird. 

Governance

Für Ihr Unternehmens-Governance stellt die Technologie ein wertvolles Instrument dar. Die Automatisierung bietet eine große Hilfe, um sich innerhalb der festgelegten Standards zu bewegen. Zugleich wird für eine höhere Transparenz gesorgt und Qualitätsstandards eingehalten. Infrastructure as Code lässt sich dabei auf beliebig große Organisationen anwenden.

5. Personalisierung

Mit der Digitalisierung sind die Ansprüche der Nutzer:innen extrem gestiegen. Während es vor Jahren noch zu begeistern vermochte, wenn der eigene Name im Betreff einer E-Mail stand, bedarf es heutzutage weitaus individuellere Erlebnisse, um Ihre Zielgruppe abzuholen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Es ist unumstritten, dass sich Kund:innen vielmehr zu Unternehmen hingezogen fühlen, die ihnen das Gefühl geben, ihre Bedürfnisse von den Lippen ablesen zu können. 

Warum Personalisierung für Ihr Unternehmen wichtig ist

Um Ihren Kund:innen eine einzigartige User Experience zu bieten, mit der Sie sich von Ihrer Konkurrenz abheben, gilt es einen strategischen Weg zu wählen. Menschen treffen Ihre Entscheidungen weniger rational als emotional und möchten im besten Fall neben Ihrem Produkt auch ein Kauferlebnis in den Warenkorb packen. Durch kontextbezogenes Marketing schaffen Sie mehr Relevanz, mehr Kundentreue und stärken Ihren Umsatz bei gleichzeitiger Senkung Ihrer Kosten. Durch die direkte Ansprache Ihrer Kund:innen reduzieren Sie mögliche Streuverluste. 

Wie Sie Personalisierung für Ihr Unternehmen nutzen können

Nutzen Sie Daten über Ihre Kund:innen, um die Anforderungen Ihrer User zu verstehen und individuell zu gestalten. Fragen Sie sich, welche Absichten Ihre Kund:innen zum jeweiligen Zeitpunkt Ihrer Customer Journey hatten und leiten Sie aus den Daten Verbesserungen für die zukünftigen Maßnahmen ab. So gelingt es Ihnen, Ihre Angebote zielgerichtet auszuspielen und möglicherweise sogar die Bedürfnisse Ihrer Kund:innen vorauszusagen. Dafür braucht es ein effizientes Vorgehen. Versuchen Sie aus den Daten, die Sie durch Tools wie beispielsweise Google Analytics generieren, Inhalte und Erlebnisse in allen Kanälen bereitzustellen, die von den Verbraucher:innen als aktuell, kontextbezogen und personalisiert wahrgenommen werden.

Amazon dient als Paradebeispiel für gute Personalisierung. Sie haben die Möglichkeit sich zu registrieren und erhalten so ein kostenloses Kundenkonto. Im Anschluss bekommen Sie regelmäßig Produktvorschläge, die auf Ihren bisherigen Käufen basieren.

Die Bereitstellung zielgruppengerechterer Inhalte, ein ansprechendes Design und Angebote, die perfekt auf das Profil des Users zugeschnitten sind, bergen ein großes Potenzial. Weniger ist manchmal aber mehr. Vermeiden Sie es deshalb nicht zu aufdringlich zu sein. Zeigen Sie Ihrer Zielgruppe, dass Sie Ihre Wünsche verstanden haben, versuchen Sie jedoch nicht zu stark in die Privatsphäre Ihrer Nutzer:innen eindringen. Folgende Fragen helfen Ihnen, Ihre Personalisierung voranzutreiben.

  • Wer sind meine Nutzer:innen (Alter, Geschlecht, Wohnort?)
  • Wonach wählen meine Kund:innen Ihre Produkte aus? Spielen günstige Preise oder ökologische Aspekte eine Rolle?
  • Mit welchen Geräten sind meine Nutzer:innen vorzugsweise unterwegs? (Desktop, Smartphone oder Tablet?)
  • Woher kommen meine Besucher:innen und wie spreche ich Sie am besten an? Erreiche ich Sie über Social Media? Mit einem Newsletter oder über E-Mail?
  • Wie ist Ihr Kaufverhalten? Kaufen meine Kund:innen regelmäßig verschiedene Produkte oder suchen Sie nur nach einem bestimmten Produkt?
  • Handelt es sich um einen Neu- oder einen Bestandskunden?

Personalisierung mit dem richtigen CMS

Das richtige Content-Management-System ist der Grundstein für Ihre Content-Aufbereitung und deshalb essenziell für Ihre Personalisierung. Beachten Sie deshalb folgende Punkte, um Ihre Personalisierungsstrategie voranzubringen.

  • Achten Sie darauf, dass Ihr CMS die gängigsten Integrationen unterstützt, damit Sie Ihre Kund:innen nach verschiedenen Personenprofilen auswählen können.
  • Jedes Unternehmen und jeder Kunde hat andere Ansprüche. Es sollte Ihnen möglich sein, mithilfe Ihres CMS die entsprechende Segmentierung Ihrer Zielgruppe vorzunehmen.
  • Drittsysteme sind essenziell, um die Daten für die Personalisierung Ihrer Webinhalte bereitzustellen. Mit APIS können Sie Ihr CMS mit allen für die Personalisierung wichtigen Systeme verbinden.
  • Ihr CMS sollte in der Lage sein, Ihre personalisierten Inhalte auf den verschiedenen Endgeräten der unterschiedlichen Zielgruppen anzuschauen. Damit können Sie bereits während der Erstellung Anpassungen vornehmen.
  • Verbinden Sie Ihr CMS-System mit einem Analysetool, um über die gesamte Bandbreite an Personalisierungsdaten zu verfügen.

In unserem Artikel zur Personalisierung mit Enterprise CMS erhalten Sie eine Übersicht über die wichtigsten Content Management Systeme und ihre Funktionen.

6. Metaverse und erweiterte Realität

Metaverse ist kein Science-Fiction-Hype und sollte keineswegs als eine Spinnerei aus dem Silicon Valley abgetan werden. Die Technologie steht für eine Welt virtueller Gemeinschaften, in der sich Menschen über Virtual-Reality-Headsets, Augmented-Reality-Brillen, Smartphone-Apps oder anderen Geräten begegnen. Die Auswirkungen auf Konsumverhalten und Arbeitsweise sind bereits heute zu beobachten.

Zwar ist die technologische Entwicklung des Metaverse noch nicht komplett ausgereift und das Konzept spielt in der Öffentlichkeit noch eine eher untergeordnete Rolle, jedoch versuchen bereits jetzt Unternehmen sich auf die Transformationswelle vorzubereiten. Diese zeigen sich kreativ und erstellen ganze virtuelle Welten, in denen Nutzer:innen den Umgang untereinander mit Avataren pflegen und/ oder erste Erfahrungen mit NFTs oder mit Virtual-Reality-Headsets machen. Es ist also zu empfehlen, die Entwicklung des Trends im Auge zu behalten und die Vorteile für Ihr Unternehmen abzuschöpfen. 

Ein aktueller Trend ist zum Beispiel die erweiterte Realität (XR). Die Technologie revolutioniert die Art und Weise, wie Menschen im privaten und beruflichen Umfeld interagieren. XR legt so den Grundstein für ein neues industrielles Ökosystem mit elektronischen Komponenten, Betriebssystem und Anwendungen. Der Kreativität der Schöpfer ist bei dieser Technologie keine Grenzen gesetzt. In den nächsten Jahren ist davon auszugehen, dass eine neue Generation von XR-Brillen, die sich in Aussehen und Haptik nicht von gewöhnlichen Brillen unterscheidet, den Einstieg in die nächste Generation des Internets erlauben wird.

7. Blockchain

Was ist das Ding eigentlich, von dem jeder spricht?

Man kann sich die Blockchain im Prinzip als ein Kassenbuch vorstellen. Die Informationen liegen nicht wie bei einer zentralen Datenbank im Aktenschrank eines Buchhalters vor, sondern sind in tausenden Kopien auf den Computern aller Blockchain-Mitglieder gespeichert. Den Geldbeutel ersetzt eine Software mit ein bisschen Speicherplatz und sobald eine Transaktion durchgeführt wird, erscheint die Transaktion auch in den anderen Kassenbüchern der Blockchain-Mitglieder. 

Was sind Chancen und Risiken der Technologie?

Diese Technologie könnte extreme gesellschaftliche Auswirkungen mit sich bringen. Durch sogenannte smart contracts, bei denen keine zentrale Vertrauensinstanz mehr notwendig ist, könnten schon bald Berufe und Institutionen wie Kontrolleure, Banken, Versicherungen und Notare überflüssig werden. Zudem werden durch die Beseitigung des Intermediäres Kosten eingespart. Das dezentralisierte System erschwert Hacker-Angriffe. Die Technologien erweitern den Zugang zu Finanzdienstleistungen und Non-Fungible Tokens und schaffen digitale nationale Währungen. 

Derzeit wird die Sicherheit und Nutzbarkeit der Blockchain jedoch noch von vielen Expert:innen infrage gestellt. Am heftigsten wird die geringe Effizienz der langen Datenketten und der hohe Energieverbrauch bei dem aktuellen Verfahren kritisiert. Nicht wenige Expert:innen warnen davor, dass eine “Lösung” eines eigentlichen Problems fehle. Der Experte für Kryptografie und Computersicherheit Bruce Schneider warnt vor einem Mangel an Anwendungsfällen.

Viele Firmen arbeiten an Lösungen, um die Skalierbarkeit und Effizienz zu steigern. Blockchain Firmen bewegen sich schon jetzt nicht im rechtsfreien Raum und jeder regulatorische Eingriff birgt die Gefahr, den Rechtsraum innovationsfeindlicher zu machen. 

Wir sind MOGIC,

eine Digitalagentur mit rund 30 Mitarbeiter*innen aus Leipzig. Wir lösen digitale Herausforderungen, seit über 20 Jahren - für Ihr Unternehmen, Startup oder Institution. Wir entwickeln und betreiben Websites, Online-Portale, Online-Shops, webbasierte Softwarelösungen und mobile Apps. Wir sind MOGIC - wir gestalten digital.

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Geschäftsleitung: Matthias Hennig, Stefan Berger und Gunter Schwarz

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